Vatikanischer Bericht: "Die Sünde... besteht nicht in der Beziehung der Homosexuellen..."
Der Bericht lehnt den Begriff "umstritten" ab und sagt, solche Fragen sollten als "aufkommende" Themen behandelt werden (Seite 6).
Wiederholt ist von einem angeblichen "Paradigmenwechsel" in der Art und Weise die Rede, wie die Kirche die Lehre interpretiert: "Die Verpflichtung, den synodalen Charakter der Kirche zu praktizieren, impliziert die Umsetzung eines 'Paradigmenwechsels'." (Seite 8)
Der Abschlussbericht vergleicht die gegenwärtigen kirchlichen Auseinandersetzungen sogar mit der Aufhebung der Beschneidungsvorschriften durch das Jerusalemer Konzil.
Er fordert, dass die Ergebnisse von Synoden nicht durch "im Voraus festgelegte Formeln" bestimmt werden sollten. Und: "Die Mission der Kirche besteht nicht darin, abstrakt Prinzipien zu verkünden und deduktiv anzuwenden..." (Seite 9)
Der Abschlussbericht erfindet "die Stabilität einer gesunden affektiven Beziehung" in homosexuellen Kontexten als positives Element (Seite 25).
Schlimmer noch, er erfindet einen "Christus, der uns so liebt, wie wir sind" (Seite 25).
Der Bericht beschreibt den Konflikt zwischen "denen, die im Namen der Wahrheit nicht verhandelbare Prinzipien bekräftigen, und denen, die... Verständnis und barmherzige Liebe betonen." (Seite 26)
Das Ziel ist "die Überwindung des theoretischen Modells, das die Praxis aus einer 'vorgefertigten' Lehre ableitet und allgemeine und abstrakte Prinzipien auf die konkreten und persönlichen Situationen des Lebens 'anwendet'" (Seite 26).
Die Studiengruppe ruft dazu auf, über die Bibelstellen zur Homosexualität hinauszugehen: "Es ist notwendig, über eine bloße Wiederholung ihrer gegenwärtigen Darstellung hinauszugehen und die aus verschiedenen exegetischen Lesarten gewonnenen Erkenntnisse zu berücksichtigen." (Seite 26)
Dann wirft der Bericht ausdrücklich die Frage auf, "ob man in Bezug auf Personen mit gleichgeschlechtlichen Anziehungen von 'Ehe' sprechen kann" (Seite 27).
Der Bericht enthält die Aussagen von zwei anonymen Homosexuellen. Ihre Propaganda wird von der Studiengruppe als "Fälle beim Zuhören" bezeichnet.
Eine Zeugenaussage stammt von einer Person in den USA, wahrscheinlich Jason Steidl, der mit seinem homosexuellen Komplizen von Pater James Martin nach dem abscheulichen Dokument Fiducia supplicans öffentlich gesegnet wurde. Er greift die katholische Gruppe 'Courage' namentlich an, weil sie sich für "reparative Therapie" einsetzt.
Die zweite Person ist aus Portugal. Diese Aussage enthält die ungeheuerliche Zeile, dass "die Sünde ... nicht in der (gleichgeschlechtlichen) Paarbeziehung besteht."
Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung