Tina 13

Christus unser König - Predigt von Professor May

Christus unser König
28.10.2018
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Geliebte, zum Königsfest unseres Heilands Versammelte!
Papst Pius XI. hat im Jahre 1925 das Christkönigsfest eingesetzt. Er hob damit sichtbar und deutlich hervor, was im Leben Jesu immer wieder offenbar geworden ist, nämlich dass er der Herr Himmels und der Erde ist. Die Kirche hat sich allezeit zum Königtum Christi bekannt und es entsprechend gefeiert. Am Fest der Geburt Jesu Christi gedenkt sie der Herrlichkeit Gottes, welche die Hirten zu Bethlehem umstrahlt hat. Am Fest der Verklärung Christi erinnert sie an den himmlischen Lichtglanz, mit dem der Herr auf dem Berge Tabor erfüllt wurde. Am Karfreitag liest die Kirche das Evangelium von der Sonnenfinsternis und dem Erdbeben. Die Natur bäumte sich auf, als ihr Herr am Kreuze sterben musste. Am Ostertage und an Christi Himmelfahrt sieht die Kirche Christi Königtum erfüllt im Sieg über den Tod und in der Heimkehr in die Herrlichkeit des …Mehr

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diana 1

Das Königtum Christi ist geistlicher Art. Es erstreckt sich auf den Bereich der geistlichen Dinge. Pius XI. hat in seiner Enzyklika das Königtum Christi beschrieben als Reich der Wahrheit und des Lebens, als Reich der Heiligkeit und der Gnade, als Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. Im Alten Testament wird die Geistigkeit des messianischen Reiches vorherverkündet. Nicht nur die Juden, sondern alle Völker werden in ihm gesammelt, auf dass sie den wahren Gott anbeten und ihm in Gerechtigkeit dienen. In sein Reich gelangen jene Menschen, die sich bekehren und sich durch Glauben und Taufe ihm anschließen. Der Herr lehnt die irrige Meinung ab, er werde das jüdische Volk von der römischen Besatzung befreien und das Reich Israel wiederherstellen. Nein, das ist seine Sendung nicht."

Tina 13

„Der die Gebote gibt, wacht auch über ihre Einhaltung. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir Christi Wiederkommen zum Weltgericht. Er ist der Weltenrichter. Jesus bekennt sich selbst als Richter: „Der Vater richtet keinen. Er hat das ganze Gericht dem Sohn übergeben.“ Petrus bemerkt in einer Predigt, die uns die Apostelgeschichte aufbewahrt hat: „Christus hat uns geboten, dem Volke zu predigen und zu bezeugen, dass er der von Gott bestimmte Richter der Lebenden und Toten ist.“ Das Gericht am Ende der Tage ist nicht das einzige, das Christus vollzieht. In der richterlichen Gewalt ist enthalten, dass er schon zu seinen Lebzeiten richten kann, Strafen verhängen kann – schon zu seinen Lebzeiten. Ja, es gibt sogar ein Selbstgericht des Menschen. Wer ihm den Glauben versagt, der ist schon gerichtet.“

Tina 13

„Die Apostel haben um das Königtum Christi gewusst. Sie blicken mit Vorliebe auf den Erhöhten, also in den Himmel Aufgenommenen und nennen ihn fast stets den „Herrn“, was mit Herrscher und König identisch ist.“

Ein weiterer Kommentar von Tina 13
Tina 13

Rita 3

sehr schön

Tina 13

Satans Macht in dieser Welt - Predigt Professor May

Tina 13

"König der Könige" - Jesus Christus

5 weitere Kommentare von Tina 13
Tina 13

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit !

Tina 13

„Johannes sah in einer Vision Christus, wie er einen Königsmantel trägt, und auf dem steht die Aufschrift: König der Könige und Herr der Herren. Die Kirche bekennt ihren Glauben an Christi Herrscherstellung schon im Glaubensbekenntnis: „Er sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters.“ Das ist die Aussage über sein universales Königtum. Auch in den Gebetstexten ist das Königtum Christi ausgesagt. Im Te Deum: „Du bist der König der Herrlichkeit, Christus.“ Im Advent werden wir wieder beten: „O König der Völker, komm!“ Und so heißt es oft in den Messgebeten.“

Tina 13

Jesus zuerst !

Tina 13

„Das Königtum Christi wurde schon im Alten Bund vielfältig vorhergesagt. In den Psalmen ist immer wieder die Rede von dem Messiaskönig. In einem Psalm heißt es: „Dein Thron steht für immer und ewig. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechtes.“ In einem anderen heißt es: „Alle Könige sollen sich beugen vor ihm, alle Völker sollen ihm dienen.“ Und vor allem im Psalm 109 steht die berühmte Weissagung: „Es spricht der Herr zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich dir die Feinde zu deinem Schemel lege.“ Und im Psalm 2 heißt es: „Ich aber bin eingesetzt als König auf Sion, seinem heiligen Berg.“ Die Propheten haben immer wieder die Königswürde des Messias verkündigt.“

Tina 13

„Die Kirche hat sich allezeit zum Königtum Christi bekannt und es entsprechend gefeiert. Am Fest der Geburt Jesu Christi gedenkt sie der Herrlichkeit Gottes, welche die Hirten zu Bethlehem umstrahlt hat. Am Fest der Verklärung Christi erinnert sie an den himmlischen Lichtglanz, mit dem der Herr auf dem Berge Tabor erfüllt wurde. Am Karfreitag liest die Kirche das Evangelium von der Sonnenfinsternis und dem Erdbeben. Die Natur bäumte sich auf, als ihr Herr am Kreuze sterben musste.“