Santiago_

"Eine seiner ganz großen Taten [m.E. verheerende Tat] wird aber sein Rücktritt bleiben. Damit hat er das Papsttum entzaubert. Denn dieses ist keine himmlische Institution, wo der liebe Gott persönlich amtiert. Sondern das ist ein Amt, das ein Mensch besetzt, wie alle anderen Ämter auch. Und dieser Mensch kann hinfällig werden."

katholisch.de

Dogmatiker zu Rücktritt Benedikts: "Er hat das Papsttum entzaubert"

Vor zehn Jahren, am 11. Februar 2013, ließ Benedikt XVI. (1927-2022) die versammelten Kardinäle in Rom wissen, dass er sein Amt zum Ende des Monats niederlegen werde. Da das katholische Kirchenoberhaupt dies auf Latein kundtat, dauerte es etwas, bis deutlich wurde, welche Sensation der Papst verkündet hatte. Der emeritierte Regensburger Dogmatiker Wolfgang Beinert (89) war Ratzingers Assistent in Tübingen und Regensburg. Er spricht über Benedikts Rücktritt und was von ihm sonst noch bleiben könnte.
Frage: Professor Beinert, wie würden Sie heute mit zeitlichem Abstand den Rücktritt von Benedikt XVI. einordnen?
Beinert:
Als einen großen Schritt. Nach Benedikts Tod an Silvester bin ich in den vergangenen Wochen immer wieder gefragt worden: Was bleibt eigentlich von Joseph Ratzinger? Meine Antwort: Das weiß man noch nicht. Das kann man erst später sagen.
Eine seiner ganz großen Taten wird aber sein Rücktritt bleiben. Damit hat er das Papsttum entzaubert. Denn dieses ist keine …

4443
Theresia Katharina

P.Benedikt XVI musste zurücktreten, damit PF freie Bahn bekommt. Anderenfalls wäre er umgebracht worden.

Theresia Katharina

Nur blöde Dogmatiker wie Papsttum entzaubert. Begreifen nichts.

Santiago_

"Durch das jüngste Buch von Erzbischof Georg Gänswein, hat sich herausgestellt, dass zwischen Franziskus und Benedikt nicht nur ein Blatt Papier passte, sondern eine ganze Bibliothek. Das sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Was das für Konsequenzen hatte, wird sich erst noch zeigen."