„Taten sind gefragt!“ Warum NDR und MDR …
berliner-zeitung.de„Taten sind gefragt!“ Warum NDR und MDR plötzlich einseitig in den Wahlkampf eingreifen
Plötzlich wurden die Bildschirme schwarz: „Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.“ Ein Hauch von George Orwell und „1984“ wehte mich vor wenigen Tagen an. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gab offen die neutrale Position eines Beobachters auf und greift seitdem aktiv in den laufenden Wahlkampf ein.
So erklärt zum Beispiel Ralf Ludwig, Intendant des MDR: Man sei „unfreiwillig“ zum „Spielball“ im Wahlkampf geworden. Dabei seien die „Sendungen im Radio, im Netz und Fernsehen gut nachgefragt“. Und „73 Prozent der Menschen vertrauen uns“. Er könne sich den Widerspruch nicht erklären. Warum nur wolle die AfD „radikal die Axt an einen Grundstein der Demokratie“ legen?
Das ist ein spannendes Bild: Ich stelle mir vor, wie sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit einer Axt an einem Stein versucht. So hatte es Ralf Ludwig sicher nicht gemeint, aber es ist treffend: Bisher haben sich alle Reformer am ÖRR die Zähne …