1. Die Bischöfe brauchen viel Entschäumer.
Einführung in das Buch der Apokalypse bei der Patmos-Pilgerreise, 30. August 2016. Den Rahmen des letzten Buchs der Bibel bilden der erste Satz "Offenbarung Jesu Christi" und der Schluss im 22. Kapitel: "Komm Herr Jesus".
@pio molaioni und MisterX: Die "gutwilligen Teilnehmer" dieser Vorträge können sich freuen über die emotional engagierte, humorvolle Rhetorik von Don Reto Nay, dem der Schalk aus den Augen lacht, wenn er seine etwas spontane Anrede an sie richtet.
Die ganzen Aussagen zeigen die ernsthaften, oft trüben Tatsachen der Kirchengeschichte, aber in diesen Vorträgen findet man immer wieder neue Ideen und Erklärungen, die mit einer leichten Heiterkeit und Spontanität das Interesse der Anwesenden fordern und sie faszinieren können.
Wie immer guter Vortrag, vor allem, dass Hochwürden STEHT.
Wirkt anders.
Die Erklärung für die 22 Kapitel scheint mir allerdings an den Haaren herbeigezogen: ein Schritt mehr als das Evangelion.
Weiter geschaut, müsste man eher sagen: Evangelien haben Kapitelzahlen durch vier teilbar, und Joh tanzt aus der Reihe, Apg und Apk haben Kapitelzahlen durch 7 teilbar, und Apg tanzt aus der Reihe.
Es ist also Joh der aus der Reihe tanzt und nicht die Apokalypse. Auch muss man die Gesamtkapitelzahlen anschauen: 89 für das Evangelion und 28 für die Apostelgeschichte, insgesamt 117 haec est dies quam fecit Dominus.
Qui Breviarium recitaverint intelligent !
Ja, so ist es: Innerhalb von 50 Jahren wurde in der Kirche alles "kaputtgemacht". Wer das nicht einsieht der muss schon ziemlich verbohrt sein. Die "Nesskaffeekirche funktioniert nicht."
Das sehen eben leider viele nicht ein, wie unser Dauerkampf auf Gloria tv. zeigt.