de.news

Kardinal Müller kritisiert die FSSPX

Am 21. Februar schrieb Kardinal Gerhard Ludwig Müller auf kath.net über die Priesterbruderschaft St. Pius X. Seine leicht gekürzten Kernaussagen:

- Es besteht kein Zweifel daran, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Substanz mit dem katholischen Glauben übereinstimmt (außer in Bezug auf das Zweite Vatikanische Konzil, das die Bruderschaft fälschlicherweise als Bruch mit der Tradition interpretiert).

- Wenn sie das Zweite Vatikanische Konzil ganz oder teilweise ablehnen, widersprechen sie sich selbst, da sie zu Recht zugeben, dass das Konzil kein neues, für alle Katholiken verbindliches Dogma definiert hat.

Irrlehren haben Einzug in die Kirche gehalten

- Auch wenn andere kirchliche Gemeinschaften behaupten, katholisch zu sein, weil sie mit dem Glauben der Kirche weitgehend übereinstimmen, sind sie nicht katholisch, wenn sie den Papst nicht formell als höchste Autorität anerkennen und die sakramentale und kanonische Einheit mit ihm wahren.

- Nicht nur die Priesterbruderschaft, sondern auch viele Katholiken beklagen, dass unter dem Vorwand der kirchlichen Erneuerung durch Selbstsäkularisierung ernsthafte lehrmäßige Unsicherheiten und sogar Häresien in die Kirche Einzug gehalten haben.

Ablehnung der Rechtfertigung des "Ausnahmezustands"

- Kein rechtgläubiger Katholik kann an sein Gewissen appellieren, sich der formalen Autorität des Papstes über die sichtbare Einheit der Kirche zu entziehen, um eine 'Notkirche' zu errichten, eine Position, die die protestantischen Argumente aus dem sechzehnten Jahrhundert widerspiegelt.

- Eine solche schismatische Haltung kann sich nicht mit der Behauptung eines Notstands rechtfertigen, auch nicht für das Heil vieler Seelen.

- Selbst jemand, der zu Unrecht exkommuniziert wurde - wie die heilige Hildegard von Bingen - muss dies zum Wohle der Kirche akzeptieren, ohne die Einheit durch Ungehorsam zu untergraben.

Kardinal Müllers "Lösung" für die FSSPX

- Die einzige Lösung besteht darin, dass die Priesterbruderschaft - Bischöfe, Priester und Laien - Papst Leo XIV. in der Theorie und in der Praxis als rechtmäßigen Papst anerkennen und sich seiner Lehrautorität und seinem Primat bedingungslos unterwerfen.

- Dann könnte eine faire kanonische Lösung folgen. Zum Beispiel könnte der Papst ihrem Prälaten die ordentliche Gerichtsbarkeit direkt unter ihm übertragen, möglicherweise ohne Vermittlung der Kurie.

AI-Übersetzung
352K
Vates

Muß man sich nach Kard. Müller jeder kirchlichen Verlautbarung eines Papstes als Äußerung seiner Lehrautorität und seines Primats bedingungslos unterwerfen, auch wenn sie auf Irrtum beruht, was außerhalb von "Ex cathedra" doch nicht ausgeschlossen ist? Wieso ist für ihn die FSSPX ein "Selbstwiderspruch", weil sie das II. Vatikanum wegen gewisser Aussagen (die sie zu Recht als Bruch mit der Tradition, also als Irrtum, bezeichnet) teilweise ablehnt? Gerade weil es als "Pastoralkonzil" kein neues Dogma verkündet habe (und deshalb irren konnte)?
St. Thomas v. Aquin lehrte zwar, daß man auch eine (durch Irrtum oder Mißverständnis erfolgte ungerechte Exkommunikation zum Wohle der Kirche akzeptieren müsse, aber nicht eine offenkundig ungerechte (wie z.B. eine wegen Verteidigung der Lehre und Ergreifung entsprechender Notstandsmaßnahmen ausgesprochene)!
Es gibt keine Einheit ohne Wahrheit!

barnabas

Kard. Müller ist doch noch aus seine Regensburger Zeit Piusgeschädigt.

ingrid kaletka

Was ist nur aus Kardinal Müller geworden? Die einzig wahre Lehre der TRADITION spiegelt sich in der FSSPX - Müller will sich tatsächlich durch seine Aussagen über die HEILIGKEIT der Alten Messe stellen und schmeichelt einem häretischen verkleideten Verdreher der WAHRHEIT und üblen Verführer der Seelen, dessen die FSSPX sich "bedingungslos unterwerfen" sollen? Müller ist auf seelisch gefährliche ABWEGE geraten. Er soll umkehren, bevor es auch für ihn zu spät ist.

Werte teilt das

Kardinal Müllers Meinung: Die Piusbruderschaft muss sich Papst Leo XIV. unterwerfen, um die Krise zu lösen

2351
Alfredus .

Es besteht kein Zweifel, auch wenn man es nicht wahr haben will : ... die FSSPX ist der Garant, dass der reine römisch-katholische Glaube auch in der Zukunft und für die neuen Generationen besteht ... ! Dagegen wird die Konzilskirche mit ihren immer neuen Änderungen, farblos, schwach und unbedeutend werden ... !

prince0357

Die Konzilskirche ist seit 1965 am A...., da fast jeder Priester seither bei der heiligen Messe machte und macht, was er wollte oder will.
Nicht ein einziges Fehlverhalten, ob Frauenpredigt, Frauen mit stolaähnlichem Schal als "Pseudopriesterin" auch bei der Wandlung, eigene Texte, die kirchliche Moral mit holländischem Katechismus relativiert oder anderes, wurde je geahndet.
Und unsere Bischöfe haben sich dem ganzen ohne Widerspruch gefügt.

Josefa Menendez

„Im Namen der feierlichen, unfehlbaren Definitionen sowie der ordentlichen Lehre in Kontinuität und Kohärenz mit der Tradition […] sind fehlbare und reformierbare Handlungen abzulehnen, die offensichtlich diese Tradition zerstören.“ Pater Calmel (1914–1975)

Rückkehr-Ökumene

Kardinal Müller hat offenbar nicht begriffen, dass die Piusbruderschaft Leo XIV. als Papst anerkennt, für ihn in der hl. Messe betet und ihm in allem folgt, was mit dem traditionellen Glauben der Kirche vereinbar ist. Allerdings widersetzt sie sich mit Recht seinen Denk-und Handlungsweisen, in Glaube und Liturgie, die gegen die Tradition der Kirche gerichtet sind. Also irrt Kardinal Müller, wenn er behauptet, die Piusbruderschaft würde den Papst nicht anerkennen.
Ein einfaches Beispiel dazu: Wenn ein Verbrecher ein Kind hat, dann wird dieses Kind ihn als Vater anerkennen und wenn es ein gutes Kind ist, dann wird es seinen gerechten Forderungen Folge leisten. Wenn dieser Vater aber von seinem Kind verlangt, Unrechtmäßiges zu denken und zu tun, dann wird es sich ihm widersetzen. Also wäre es falsch zu behaupten, das Kind würde den Vater nicht anerkennen.

Pretorius

Müller ist blind

Alfredus .

Schade, dass Kardinal Müller seine Ansicht über die FSSPX nicht überdenkt und wie Benedikt XVI. diese ablehnt, hängt mit dem Konzils-Geist und der neuen Lehre zusammen, von der Papst Paul VI. obwohl Modernist sagt : ... der " Rauch Satans " ist in die Kirche eingedrungen ! Dieser Rauch hat die Kirche eingenebelt, ökumenisch und die Lehre unsicher gemacht, Bischöfe
entzweit und zu mächtig werden lassen . Zu keiner Zeit waren in der Kirche soviel Sakrilegien, Events und Eigenmähtigkeiten zu verzeichnen . In diesen Zeiten der Willkür, ist die Piusbruderschaft der ruhene Pol und Garant für die zweitausend Jahre alten Kirche mit ihrer Lehre und Andacht ! Dieses hohe Gut will man zerschlagen und sich lieber mit Protestanten, Anglikaner und Fremdreligionen vereinen ! So ist Rom mit allen Religionen verbunden, aber die FSSPX wird verurteilt und ohne Liebe exkommuniziert ! O, Gott hilf ... !

St.Athanasius

In La Salette wurden zwei aufeinander folgende Antipäpste prophezeit. Pater Pio hat gesagt, dass Satan in Kürze eine falsche Kirche beherrschen würde. In der Garabandal - Botschaft hieß es, dass nach Johannes XIII. nur noch drei Päpste kämen.

Francesco 95

Und einer nicht dazu gezählt wird (JP1).

La Salette ist kirchlich nicht anerkannt...

Immanuel Kant

Schönen Gruss an Müller und seine Mitketzer, die aber übersehen übersehen, dass der falsche Papst Leo nicht den geringsten Anspruch auf Gehorsam hat. Leo vertritt die Allerlösungshäresie und leugnet damit die Hölle und das gesamte Erlösungswerk Jesu Christi. Ein Ketzer kann aber überhaupt kein Papst sein. Dass der ganze saft-und kraftlose Klerus ihm in der Abgrund hinterhertrottet, kann ich mir nur mit der Ungültigkeit der in den 60er Jahren reformierten Priester- und Bischofsweiheriten erklären.
Damit gibt es nur noch ganz wenig gültig geweihte Priester und Bischöfe, genug aber, um das Wort Christi, dass die Pforten der Hölle sie nicht (vollständig) überwinden werden, als wahr zu erweisen.

Francesco 95
Piusbruder

- Wenn die Rest- katholische Kirche sich nicht in einem Notstand befindet, dann weiß ich nicht, was ein Notstand sein.
-Sich dem aktuellen Papst bedingungslos zu unterwerfen, wäre dumm und verantwortungslos.
- Die Annahme von VII zu fordern, obwohl dieses keine neue Dogmen beschlossen hat, es also um fehlbare Lehren geht, ist ein Akt der Tyrannei.
- VII darf nicht einmal angenommen werden, da es Sätze enthält. die im Widerspruch zum unfehlbaren Lehramt stehen. Beispiel : VII (Ökumenismus- Dekret : "Der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie (gemeint sind "getrennte Kirchen und Gemeinschaften") als Mittel des Heiles zu gebrauchen." Dogma der kath. Kirche :"Außerhalb der kath. Kirche gibt es kein Heil."

Vom Ersten Vatikanum haben Sie keine Ahnung. Lesen Sie doch mal den Text von Pastor Aeternus!

Piusbruder

Wo sehen Sie bei meinen Ausführungen einen Widerspruch zu Pastor Aeternus ?

@Piusbruder
Nach Pastor Aeternus gilt der Universalprimat des Papstes, d.h. er ist nicht nur unfehlbar, sondern seine Entscheidungen sind grundsätzlich für alle Katholiken verbindlich. Ein Ungehorsam, wie ihn die Piusbruderschaft praktiziert, ist seit Pastor Aeternus zugleich eine ausdrücklich oder konkludente Ablehnung des Jurisdiktionsprimats und führt automatisch zur Exkommunikation.
Wer versteht, was die Dogmen des Ersten Vatikanums bedeuten, weiß, dass die Piusbruderschaft zu Recht im Schisma ist und überdies auch häretisch.

Guntherus de Thuringia

@Erich Christian Fastenmeier , das wird Ihnen die FSSPX voll und ganz bestätigen, aber sich dann auf den Notstand berufen. In abstracto ist man päpstlicher als der Papst, konkret widersetzt man sich seiner Autorität. Das ganze dreht sich seit Jahrzehnten unaufhörlich im Kreis, kein Wunder, wenn sich einem davon der Kopf dreht.

Piusbruder

@Erich Christian Fastenmeier : Der Universalprimat des Papstes wird von der FSSPx nicht geleugnet, aber im Zweifelsfall muß man Gott mehr gehorchen als seinem Stellvertreter, der im Übrigen gem, dem Unfehlbarkeitsdogma, wie es in Pastor Aeternus steht, nur sehr eingeschränkt unfehlbar ist. Schon der Apostel Paulus hat dem ersten Papst in das Gesicht widerstanden. Papst Leo, der XIV., ist Lichtjahre vom Hl. Petrus entfernt und zumindest ein materieller Häretiker. Er soll mal das Dogma : "extra ecclesiam nulla salus" unterschreiben, bevor er hier Kadavergehorsam einfordert. Ich zitiere den Apostel Paulus :"Und wenn ein Engel vom Himmel kommt und Euch ein anderes Evangelium verkündet, so sei er verflucht."

Wie bereits dargestellt, wird der Universalprimat von der Piusbruderschaft konkludent geleugnet.
Sie wissen offensichtlich wenig von Dogmatik, denn sonst würden Sie nicht über die Unfehlbarkeit schreiben. Glauben Sie, dass Ihre Floskeln überzeugend sind? Lesen Sie doch einmal eine Dogmatik, damit Sie zwischen Unfehlbarkeit und Verbindlichkeit päpstlicher Entscheidungen unterscheiden können. 😎

Piusbruder

@Erich Christian Fastenmeier : Wenn der Kapitän befiehlt : "Vollgas Richtung Eisberg, dann fahren Sie Vollgas Richtung Eisberg.

@Piusbruder
Wenn Sie keine Argumente haben, sollten Sie hier nicht mitdiskutieren, oder? 😎

Piusbruder

@Erich Christian Fastenmeier Sie sind doch derjenige, der keine Argumente hat und sich hinter Allgemeinplätzen verschanzt und hier leeres Stroh drischt.

Wer die Kommentare liest, kommt zu einem anderen Ergebnis.

Rückkehr-Ökumene

Falls Kardinal Müller die Absicht haben sollte, sich durch seine ungerechtfertigte Kritik an der Priesterbruderschaft St. Pius X. ein rotes Röckchen im modernen Rom zu verdienen, so soll er wissen, dass er sich mit dieser Erwartung im Irrtum befindet.
Das Rom von Franziskus und Leo XIV. hält nicht von halbkonservativen Lavierern, wie Sie es sind, Herr Kardinal. Es serviert sie ab, was Sie ja selbst erfahren haben, als sie von Papst Franziskus zwischen Tür und Angel Ihr Amt als Präfekt der Glaubenskongregation verloren haben.

Francesco 95

: Was macht die FSSPX mach dem 1. Juli, falls sie exkommuniziert wird und es dennoch zu Bischofsweihen kommt? Zelebrieren sie weiterhin in Einheit mit Usurpator Leo bzw. mit dem Papst der sogenannten „Konzilskirche“, die sie selbst als eine andere Kirche oder "schismatische/Religion" bezeichnet¿¿¿

miracleworker

Diese ekelige technische Unterscheidung von "formell" / "materiell" nervt. Soll er doch im Deutschen unmissverständlich ausdrücken, was er mit "formell" k o n k r e t meint ! Das kommt uns vor wie die Distinktion zwischen Sünde und Sünder . . . der Sünder hat freilich mit der Sünde nichts zu schaffen, und die Sünde nicht mit dem Sünder 🤪 ; alles wäre nur nebenher bestehend und man müsse alles getrennt bewerten ??????

Josefa Menendez

Müller, eine laue Windfahne, welche die linke Befreiungstheologie, Häresien und Traditionsbruch fördert, glaubt, das Recht zu haben, die Jesus-treuen traditionellen Schafe Christi kritisieren zu dürfen. Quelle: Kardinal Müller verteidigt linke …

miracleworker

Nun: Das gibt zunächst eine oberflächliche Darlegung von menschl. Eigenschaften wieder. Wo aber bleiben die sachlichen Gegenargumente, die es gewiss zu erläutern gibt? !

Carlus teilt das

Bei Kardinal Müller zeigen sich ständig Widersprüche. Es ist sehr schwer diesen Mann ernst zu nehmen.

591
miracleworker

Auch bei Ihen zurückgefragt: Das gibt zunächst eine oberflächliche Darlegung von menschl. Eigenschaften wieder. Wo aber bleiben die sachlichen Gegenargumente, die es gewiss zu erläutern gibt? !

Francesco 95

Also die FSSPX kann man ernst nehmen? Mit wem zelebrieren sie die Messe am 2.Juli, nachdem sie exkommunziert wurden? Mit ihrem Leo, in Einheit mit dem Papst der sogenannten "Konzilskirche" wie sie selbst bezeichnen? Die schismatisch sei und eine andere Religion darstellt?

Christine Juhre

Ihr seid sooooo gnadenlos von oben herab!! Ich rede von eurem harten Herzen, nur davon. "Barmherzigkeit will ich! Nicht Opfer!" Die Dämonen sagen einem Exorzisten: " Ich muss dir von unserem Falle sagen: Weißt du, was die größte Sünde ist? Die Hoffart. Diese hat uns vom Himmel gestürzt." (L. Gutwenger, Treibt die Dämonen aus, S.102)
Immer: den Sünder lieben. Die Sünde hassen - wenn's denn so ist, nicht, weil ihr das behauptet.
Abgesehen von eurer angemaßten Autorität, mikt der ihr euch über berufene, geweihte Autoritäten stellt.
Mir graut vor solchen Glaubensgeschwistern!!!!

Josefa Menendez

Müller will etwa, dass die Jesus-treue FSSPX sich dem synkretistischen Unheilbringer Prevost unterwirft? Niemals!

Christine Juhre

Trau schau wem! Manche Inhalte sehe ich auch kritisch. Aber wer so geifert, ist äußerst verdächtig. Mit so einer Persönlichkeitsstruktur wie man sie hier auffallend oft antrifft, kann man nicht erwachsen reden. Ich entscheide mich dafür, mit Christus, wie er in seiner Kirche als sein Leib behandelt wird - von links und von rechts - zu leiden. Schon die normale Psychologie sagt: "Wer nicht leiden will, muss hassen" (H.E.Richter). Wir brauchen nicht einmal die Psychologen. Das ist unser Programm: Das Kreuz! Das Markenzeichen des Christen. Und nicht nur das! Wir versündigen uns obendrauf durch Lieblosigkeit, Hetze und Ungehorsam. Soll das die Menschen für den Glauben begeistern?