Kardinal Müller kritisiert die FSSPX
- Es besteht kein Zweifel daran, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Substanz mit dem katholischen Glauben übereinstimmt (außer in Bezug auf das Zweite Vatikanische Konzil, das die Bruderschaft fälschlicherweise als Bruch mit der Tradition interpretiert).
- Wenn sie das Zweite Vatikanische Konzil ganz oder teilweise ablehnen, widersprechen sie sich selbst, da sie zu Recht zugeben, dass das Konzil kein neues, für alle Katholiken verbindliches Dogma definiert hat.
Irrlehren haben Einzug in die Kirche gehalten
- Auch wenn andere kirchliche Gemeinschaften behaupten, katholisch zu sein, weil sie mit dem Glauben der Kirche weitgehend übereinstimmen, sind sie nicht katholisch, wenn sie den Papst nicht formell als höchste Autorität anerkennen und die sakramentale und kanonische Einheit mit ihm wahren.
- Nicht nur die Priesterbruderschaft, sondern auch viele Katholiken beklagen, dass unter dem Vorwand der kirchlichen Erneuerung durch Selbstsäkularisierung ernsthafte lehrmäßige Unsicherheiten und sogar Häresien in die Kirche Einzug gehalten haben.
Ablehnung der Rechtfertigung des "Ausnahmezustands"
- Kein rechtgläubiger Katholik kann an sein Gewissen appellieren, sich der formalen Autorität des Papstes über die sichtbare Einheit der Kirche zu entziehen, um eine 'Notkirche' zu errichten, eine Position, die die protestantischen Argumente aus dem sechzehnten Jahrhundert widerspiegelt.
- Eine solche schismatische Haltung kann sich nicht mit der Behauptung eines Notstands rechtfertigen, auch nicht für das Heil vieler Seelen.
- Selbst jemand, der zu Unrecht exkommuniziert wurde - wie die heilige Hildegard von Bingen - muss dies zum Wohle der Kirche akzeptieren, ohne die Einheit durch Ungehorsam zu untergraben.
Kardinal Müllers "Lösung" für die FSSPX
- Die einzige Lösung besteht darin, dass die Priesterbruderschaft - Bischöfe, Priester und Laien - Papst Leo XIV. in der Theorie und in der Praxis als rechtmäßigen Papst anerkennen und sich seiner Lehrautorität und seinem Primat bedingungslos unterwerfen.
- Dann könnte eine faire kanonische Lösung folgen. Zum Beispiel könnte der Papst ihrem Prälaten die ordentliche Gerichtsbarkeit direkt unter ihm übertragen, möglicherweise ohne Vermittlung der Kurie.
AI-Übersetzung