Rom schweigt zum Leid der christlichen Chinesen
Papst Leo XIV. schweigt über die Christenverfolgung in China.
„Wir brauchen den Papst, dass er um Gebet bittet, die Folter erwähnt und die ungerechten Inhaftierungen für Jahre und Jahrzehnte.“
Das fordert Nina Shea bei „World Over“/EWTN.
Der Tod von Bischof Julius Jia Zhiguo (Foto) im Oktober 2025 habe in Rom zu keinerlei Bemerkung geführt. Dieser Bischof war 15 Jahre lang im Gefängnis, weil er sich nicht der kommunistisch gelenkten, vom Papst getrennten Staatskirche anschließen, sondern dem Papst in Rom treu bleiben wollte.
Aber nach dessen Tod hat Leo XIV. zwei chinesische Bischöfe genehmigt, auf deren Ernennung er keinen Einfluss hatte. Trotz des Paktes mit China, den Papst Franziskus 2018 geschlossen hat.
Zugleich lässt der chinesische Staat papsttreue Bischöfe verschwinden. Nina Shea nennt nur zwei Namen: Bischof Su und Bischof Xing von Shanghai.
Die Tochter eines protestantischen Pfarrers, der dank Trump's Intervention kürzlich von …More
Für eine gerechte Beurteilung muss man mehr Fakten kennenn. Zum Beispiel ist relevant, welchen Inhalt genau der von den chinesischen Bischöfen geleistete Treueeid hat. Die deutschen Bischöfe ab 1933 z.B. verpflichteten sich per Eid zur Treue gegenüber Deutschland und der Reichsregierung, aber es war kein Eid auf die Ideologie des Nationalsozialismus. Das muss man genau unterscheiden.
@Guntherus de Thringia
Wer leugnete das? Hier geht es um ganz andere Dinge!
Kein Pius XI. und kein Pius XII. ist Opfern des Nationalsozialismus je in den Rücken gefallen!
Beispielsweise schwor Bischof Jin Yangke 2020, die nationale Einheit und gesellschaftliche Harmonie zu wahren, „das Land und die Kirche zu lieben“, an der unabhängigen Selbstverwaltung der Kirche festzuhalten und die „Sinisierung“ des Katholizismus zu unterstützen.
Und sowas finden die beiden Homophilen und Dekonstruktoren der Katholischen Kirche in Ordnung und finden einerseits deren Zustimmung; die FSSPX wird, weil sie am Glauben und Tradition der katholischen Kirche festhalten, exkommuniziert.
Pfui Teufel!
Auch Papst Pius XII. musste abwägen, ob er auf offenen Konfrontationskurs gegen die nationalsozialistische deutsche Reichsregierung gehen sollte oder nicht, und was der Kirche - und den Opfern der Nazi-Politik - mehr schadete oder nutzte.
Pius XII. hat vor allem gesagt: "Mit Kommunisten spricht man nicht!"
In Deutschland hatten Katholiken früher einen größeren Einfluß. In China ist der Einfluß der Katholiken kaum nennbar.
Es war in den 30-er Jahren absehbar, daß der Nationalsozialismus bald ein "Intermezzo" gewesen sein wird, wenn auch mit ganz furchtbaren Ausmaßen.
Ein Ende der Schreckensherrschaft in China ist noch nicht in Aussicht.
"Verwirrung bei den Katholiken", das kann ich nachvollziehen. Ich wäre auch verwirrt, wenn mir das Oberhaupt der katholischen Kirche einen Tritt in den Hintern gäbe! "Rom" ist sicher nicht verwirrt! Das halte ich für geplant!
Der stimmt sogar zu, dass die, die die wahren katholischen Christen verfolgen, politisch angepasste, einen Eid auf den Kommunismus, einer der Kirche feindlich gesinnte Ideologie ablegende Personen nach Gutdünken zu Bischöfen ernennen und weihen, und hasst alle Institutionen und Gläubigen, die am Glauben und Tradition der katholischen Kirche festhalten und belegt diese mit Exkommunikation - nur gut, dass diese abscheuliche Handlung bei Gott keine Wirkung haben wird.
Auch ungerechte oder ungerecht scheinende Exkommunikationen sind gültig. Sie müssen erduldet werden, bis die zuständige Obrigkeit sie aufhebt.
Formaliter schon, materiell aber nicht; sie können das Gewissen nicht binden und sind vor Gott unwirksam.