Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl wünscht sich eine Kirche, die "offen für Veränderungen ist, auch für Veränderungen von kirchlichen Geboten und Gesetzen." Laut KathPress.at sagte er dies am 11. März in der Predigt bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz.
Papst Leo XIV. ernannte Monsignore Grünwidl, einen seit Jahrzehnten bekannten Aktivisten des liberalen Flügels, im Oktober 2025 zum Erzbischof von Wien.
Erzbischof Grünwidl fügte hinzu, dass Gesetze und Verbote nicht zum Selbstzweck werden dürfen. Er dachte an "die Geschiedenen und Wiederverheirateten, sowie an Partnerschaften, die nicht dem Ideal des katholischen Eherechts entsprechen".
Diese Menschen unterliegen den Regeln und Verboten des kanonischen Rechts, aber, so Mons. Grünwidl, besteht die Aufgabe darin, "mit dem Einzelnen über seine Lebens- und Glaubenssituation zu sprechen und eine pastorale Lösung zu finden, die hilft und heilt."
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