Leo XIV. ernennt pakistanischen Bischof: "Vielfalt und gesellschaftlichen Pluralismus feiern"
Monsignore Khalid Rehmat wurde zum Erzbischof von Lahore ernannt. Er hatte zuvor als Apostolischer Vikar von Quetta gedient.
Erzbischof Sebastian Francis Shaw, der zuvor Erzbischof von Lahore war, ist der neue Apostolische Vikar von Quetta.
Lahore ist mit 500.000 Katholiken die wichtigste katholische Erzdiözese in Pakistan. Quetta hat 34.000 Katholiken.
Vorwürfe des Betrugs, der Vetternwirtschaft und des Missbrauchs
Monsignore Shaw hatte Lahore seit 2013 geleitet, bevor er 2024 von der aktiven Leitung abgesetzt wurde.
Im August 2024 zwang ihn der Vatikan, vorübergehend zurückzutreten. Die Untersuchung umfasste schwerwiegende Anschuldigungen, darunter finanzielle Korruption, Missbrauch von Kircheneigentum, Vetternwirtschaft und Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens.
Die Untersuchung des Vatikans ist nie öffentlich mit einem Urteil abgeschlossen worden.
Schätzen und feiern Sie die verschiedenen Religionen
Sein Nachfolger, Erzbischof Rehmat, wurde erst 2021 zum Bischof von Quetta ernannt.
Seine öffentlich dokumentierte Linie überschneidet sich stark mit dem Paket der Franziskus-Ära: Brüderlichkeit, soziale Harmonie, interreligiöser Dialog.
Bei seiner Amtseinführung in Quetta zitierte er 'Fratelli Tutti' und verpflichtete sich, mit "Führern der anderen Religionen" für "ökumenische Einheit und interreligiöse Harmonie" zu arbeiten.
Er diente als pakistanischer Delegierter bei der Synode zur Synodalität (2023-2024).
Im April 2024 nahm er an einem "Dialog cum Iftar Dinner" teil, das in einem methodistischen Tempel stattfand (siehe Bild). Bei der Veranstaltung kamen führende Vertreter "verschiedener Glaubensrichtungen" zusammen, und Rehmat sprach über "die Feier der Vielfalt und des gesellschaftlichen Pluralismus".
Seine Hauptbotschaft war: "Es ist unerlässlich, dass wir die verschiedenen Kulturen und Traditionen, die zum Gefüge unserer Nation beitragen, schätzen und feiern."
Bild: Khalid Rehmat, AI-Übersetzung