Mein Mittun beim Wunder
Noch einmal dürfen wir die Brotvermehrung betrachten: Gestern schauten wir auf Jesus, das Brot des Lebens, der uns von Stress und Getriebensein befreien will. Heute geht es um unser eigenes Mittun beim Wunder Jesu. Freilich könnte Jesus das Wunder allein wirken. Doch er wünscht unser Mittun. Deshalb sagte er zu den Jüngern: "Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her!" (Mt 14,16 18) Konkret dürfen wir unser Mittun auf die Eucharistie anwenden, wo Gott uns allen Segen und alle Gnaden des Himmels anbietet, also die Wunder, die wir so dringend brauchen. Einmal stellte der Freikirchler Benny Hinn fest: Bei den Katholiken geschehen mehr Wunder als bei uns. Denn sie glauben an die Gegenwart Jesu in der Eucharistie! So dürfen wir auf den hl. P. Pio hören, der uns ermutigt, während der Hl. Messe bei der Gabenbereitung unser eigenes Leben, unsere Leiden und unseren guten Willen gemeinsam mit Brot und Wein dem Herrn hinzugeben. Jesus selbst, unser Mittler beim Himmlischen Vater, „blickt zum Himmel auf, spricht den Lobpreis“ und gibt uns das Himmelsbrot, von dem wir alle satt werden. Er heilt zuerst unsere Seelen von allen Trennungen, der Trennung zu Gott, zum Nächsten und sich selbst und schenkt uns Liebe zu Gott, zum Nächsten und uns selbst. Und damit schenkt er uns Frieden und Gesundheit, um was wir Ihn auch heute innig bitten wollen.
Brüder Samariter FLUHM